4‘000 Kilometer mit dem Gravelbike

  • Tag 6: Mainz – Kirchhain

    154 km / Anstieg: 1140 m

    Am Morgen zeitiger Start noch vor 8 Uhr Richtung Friedberg. Es ging mit einigen Mühen dem Südfuss des Taunus entlang: Mein Navi und das iPhone waren sich in Sachen Routenverlauf nicht immer einig. Daher etliche Verfahrer und Garmin-Wenden. In Friedberg ein gutes Mittagessen beim Vietnamesen, und schon ging es Richtung Giessen. Und siehe da: kurz vor Giessen begann es wohl nicht zu giessen, aber ich spürte die ersten Regentropfen auf meiner Tour. So oder so war ich froh um winddichte Regenjacke und Beinlinge: Eine Kaltfront hatte die Temperaturen erheblich fallen lassen. Nach Lollar ging es dann sanft ansteigend nach Kirchhain, das unweit des markanten Vulkankegels von Amöneburg liegt. Der alte Lateiner vermutete hinter dem „Amöne“ das Wort „amoenus“ (lieblich, angenehm) – alles falsch. Amöne kommt vom nahen Fluss namens Ohm.

    Frühmorgens über der Brücke von Mainz Richtung Friedberg-Kirchhain. Oder: Von den Rheinland-Pfälzern geht‘s zu den Hessen.

  • Tag 4+5: Mainz

    Zwei Tage „en famille“ in Mainz. Ich besuche unsere Tochter Florence und ihre Familie, treffe dort auch meine Frau Rose-Marie an, die die beiden Enkel bis am Wochenende hüten wird. Erholsame, chillige Tage mit vielen guten Momenten – ideal, um Schwung zu holen für die kommenden Etappen à vélo.

    Auf dem Heimweg nach dem Pizzaessen in der Mainzer Innenstadt. Hue coco!

    Exzellentes Frühstück im Café Schnack – allein die Pflanzenmuster sind schon den Besuch wert.

  • Tag 3: Speyer – Mainz

    101 km / Anstieg: 410 m

    Speyer – Mainz (101 Km) in einem eher wilden Zickzack und nahezu über Stock und Stein (Einmal das Gravel quasi über einen Bach getragen). Das Kriterium „Gravel“ statt „Rennrad“ beschert so einige Überraschungen.

    Ideales Radwetter, wenig Wind. Unterwegs ein Halt in der Nibelungenstadt Worms. Der Dom selber ist kaum erreichbar: Absperrungen allenthalben, Aussenrenovationen und der Aufbau der Theaterbühnen für die Nibelungenfestspiele.

    Legende: Der Dom zu St. Peter in Worms ist einer der drei Kaiserdome (Speyer, Worms, Mainz).

  • Tag 2: Strasbourg – Speyer

    110 km / Anstieg: 280 m

    Strasbourg – Speyer, 110 km, flach. Den ganzen Tag nur einen Song im Kopf: Bob Segers „Against the wind“. Passte nicht nur in meteorologischer Hinsicht…😉

    Vor dem Alpörtel in Speyer.

  • Tag 1: Blauen – Strasbourg

    145 km / Anstieg: 200 m

    145 vornehmlich flache Kilometer von Blauen nach Strasbourg. Ideales Radwetter, nicht zu heiss und perfekt zum Einrollen. Am Ende 50km dem Rhône-Rhein-Kanal entlang mit bisweilen lästigem Seiten- oder Gegenwind. Als Entschädigung: Die Stadt Strasbourg mit ihrem einzigartigen Charme.

  • 2 Tage vor dem Start

    Das Material ist mehr oder weniger vollständig, ca. 12 Kg tutti quanti. Sollte machbar sein, da ich ja genug Zeit für die Reise frei habe.

  • 10 Tage vor dem Start

    Die Langfrist-Prognose auf Wetteronline sieht relativ positiv aus. Die Nervosität steigt.