Was nützt Pünktlichkeit, wenn der Fährkurs ausfällt?
Heute endlich ist er da, der erste richtige Sonnentag seit Ewigkeiten. Meine Fahrt von Flostrand nach Ørnes war ein einziger Genuss (ausser einer Fähre, die ausgefallen ist und zusätzliche Wartezeit bedeutete). Ich verzichte auf eine Beschreibung und lasse die Bilder sprechen.
Radfahrer dürfen immer als erste auf die Fähre – bis jetzt musste ich noch nie zahlen…😊Den Polarkreis überquere ich auf der Fähre von Kilboghavn nach Jektvik.(*schäm).
Am Silafjord – glatter als ein Spiegel!
Nur soviel: Offenbar hat mich dieses schöne Wetter so motiviert, dass ich es richtig rollen liess. Die 100 km machte ich in einem bereinigten Schnitt von knapp 24 km/h, und dies trotz gut 1200 Metern Anstieg und einer schwer beladenen Karre. Der Oldie muss sich nicht schämen…
Manchmal MUSSTE ich einfach anhalten – meine Augen konnten sich kaum sattsehen.Geniale Einrichtung: Wer als Radfahrer in den Tunnel fährt, drückt den Knopf und die Autofahrer erhalten das Lichtsignal, dass sich Fahrradfahrer im Tunnel befinden.
Unterwegs…
… schade, ist Rose-Marie nicht dabei! Heute wäre sie wie ich Fan von Norwegen.
Ich komme im nächsten Hafen an.Odd Wollback, über 80, der in der Gegend aufgewachsen ist und mir jeden Gipfel benennen kann. Eine gute Art, die Wartezeit bis zur nächsten (meiner letzten) Fähre für ein gutes Gespräch zu nutzen.Die Fähre öffnet beim Anlegen ihre Bugklappe und ähnelt einer überdimensionierten Haischnauze. Wir sind in da, mein Hotel liegt keine 100 Meter von der Anlegestelle.☺️
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